Life's great!

Sunday, April 30, 2006

Ohne Zeit und Raum

Flughaefen sind schon eine Welt fuer sich.

Jedes Mal wenn ich einen Flughafen betrete, habe ich das Gefuehl in eine andere Welt einzutauchen. In eine Welt mit ihren ganz eigenen Eigenschaften und Gefuehlen.

Da ist einerseits dieses tolle Gefuehl, dass man die ganze Welt vor sich hat. Man atmet Freiheit. Alle Wege stehen offen. Faszinierende Orte und Abenteuer warten auf sich. Eine bunte und eklektische Ansammlung von Menschen aus aller Welt begegnet sich. Man erfaehrt interessante Geschichten, von denen man sonst im Alltag nicht hoeren wuerde.

Dann ist da allerdings auch das Gefuehl von Stress und Hektik. Endlose Schlangen am Sicherheitscheck, Schuhe ausziehen, Guertel ab, Laptop rausnehmen, ja keine Geldmuenzen in den Taschen haben, ach ja, und warten bis man aufgefordert wird die gelbe Linie zu ueberschreiten. Dann geht's weiter zum Immigrationsschalter, Fragen ueber Fragen von superernsten Gesichtern. Ueberall scheinen kreischende Kinder durch die Gegend zu rennen. Die Flugansagen ertoenen im 30-Sekundentakt. Massen von Menschen stroemen durch die Hallen; Stewardessen eilen zu ihren Gates.

Die verschiedensten Eindruecke paaren sich. Aber am meisten geht mir an Flughaefen mein Zeit- und Raumgefuehl verloren.

Ich mag die Flughalle erst vor 10 Minuten betreten haben, aber schon frage ich mich, wie spaet ist es eigentlich? Spaetestens, wenn ich am Gate angekommen bin, bin ich mir nicht mehr sicher, in welcher Zeitzone ich bin. Ach ja, und in welcher Stadt befinde ich mich nochmal? Flughaefen sehen doch irgendwie alle gleich aus. Woher soll man denn wissen, ob man gerade in Sued- oder Nordamerika ist? Ich fuehle mich als haenge ich zwischen den Welten. Die Welt bleibt stehen, bis man an irgendeinem anderen Ort dieser Welt wieder die Tuer zur Aussenwelt oeffnet.

ps: diesmal bin ich nicht allzusehr verloren .. weiss naemlich wo ich gerade bin .. am Frankfurter Flughafen .. war unschwer mitzukriegen .. zu viele Deutsche hier :)

Thursday, April 27, 2006

Des Papstes neue Lebensrettungsidee

Ich kann es mir nicht verkneifen und muss hier meinen Kommentar zum Papst und seiner neuesten Idee abgeben. Fand ich sie doch sehr erheiternd zu lesen.

Mehr Details hier

Anscheinend laesst sich der Papst doch tatsaechlich zum Gebrauch von Kondomen bekehren. Wow, moechte man meinen, woher dieser ploetzliche Sinneswandel? Gibt es etwa einen Schimmer Hoffnung fuer die Katholiken dieser Welt?

Geht man der Sache allerdings etwas genauer nach, hat sich jedoch nicht viel veraendert. Er empfiehlt sie naemlich nur fuer verheiratete Paare! Ziel: so die Infektionsrate mit HIV zu senken und den Ehepartner zu schuetzen.

Da fragt man sich doch, ob er in seinen Ueberlegungen nicht was vergessen hat und somit die eigentliche Zielgruppe verfehlt hat?

Tja, was soll man dazu noch sagen? Wuerde er sich wirklich um das Wohlergehen unserer lieben Mitbuerger kuemmern, wuerde er statt allgemeiner Abstinenz den Gebrauch fuer jedermann/frau vorschlagen. Aber was sage ich da? Mit der katholischen Kirche kann man ja eh nicht vernuenftig argumentieren.

Sorry, falls ich gerade einigen Lesern kraeftig auf die Fuesse trete .. wenn es nicht stark genug war, dann hier noch einmal, und zwar mit doppelter Kraft! ;)

Wednesday, April 26, 2006

Plaeydoyer fuer den 25h-Tag

Ich finde ja den 24h-Tag viel zu kurz! Wie soll man denn mit nur 24 Stunden auskommen, besonders wenn man ein Drittel davon schon verpennt? Problematisch wird es erst recht, wenn der eigene Biorhythmus nicht zum 24h-Ablauf passt. Zumindest scheint meiner von Haus aus eher auf 25 Stunden und mehr geeicht zu sein. Chronischer Schlafmangel ist vorprogrammiert.

Daher plaediere ich fuer den 25-Stunden-Tag! Wird wohl nicht viel helfen .. wollte es aber dennoch mal gesagt haben, so!

Geht es Euch nicht auch oft so, dass es so viele tolle Aktivitaeten gibt, denen man sich gerne widmen wuerde, aber nicht kann, denn man muss ja am naechsten Morgen wieder frueh raus? Wieso soll man sich auch in die Horizontale begeben, wenn noch keine Muedigkeitserscheinungen auftreten? Die Produktivitaet scheint manchmal erst nach 10 Uhr abends aufzubluehen. Gibt man dem allerdings nach, erscheint man spaetestens Mittwoch mit tiefen Augenringen auf Arbeit...

Vielleicht sollten wir einfach den mittwoechentlichen Wochenendstag zur Erholung einfuehren! Na das waere doch was: Mittwoch als Ruhetag, yeah. :)

Dann haette ich auch endlich mal Zeit, meine oesterliche Umfrage zum Laufen zu bringen und vielleicht sogar das Abstimmungsergebnis anzeigen zu lassen...


Umfrage
Hand hoch, wer ist fuer den mittwoechlichen Ruhetag?
Ja!
Nee

Sunday, April 23, 2006

Bitte abstimmen!

Die grosse Osterumfrage
Was haben der Hase und die Eier eigentlich mit Ostern zu tun?
Fruehling und Fruchtbarkeit
Vollmondphantasien
Hase = Henne? :o
Schuldner, als Hase, zahlt seine Schulden mit Eiern zu Ostern...
Andere kreative Ideen?

Sunday, April 16, 2006

Warum bringt eigentlich der Hase die Ostereier?

Der Osterhase ist heute als österlicher Eierbringer bekannt. Was aber haben Hase und Ei eigentlich mit Ostern zu tun?

Hierzu lassen sich spannende, teils wilde Hypothesen finden. Erste Belege für den Osterhasen aus dem Jahre 1678 sind von Georg Franck von Franckenau, einem Medizinprofessor aus Heidelberg überliefert. Er schildert den Brauch für die Region des Elsass und der angrenzenden Gebiete, und ergeht sich über die negativen gesundheitlichen Folgen, die der übermäßige Verzehr dieser Eier mit sich brächte.

Die Ursprünge der Verbindung des Hasen mit Ostern - und vor allem mit der Eierherstellung - sind jedoch unklar. Hier meine Favoriten unter den Hypothesen:

  1. Immer noch gerne debattiert ist die etymologische Verwandtschaft des Wortes "Ostern" mit einer nicht sicher nachgewiesenen angelsächsischen Frühlingsgöttin Eostre bzw. dem germanischen Äquivalent Ostara und ebenfalls der germanischen Erdgöttin Holda, deren Symbol Hase und Ei sind. Auch die griechische Fruchtbarkeitsgöttin Aphrodite hat den Hasen als Zeichen.

  2. Das Osterfest basiert auf dem Mondkalender, der erste Vollmond nach Frühlingsanfang markiert diesen Termin, der darauf folgende Sonntag ist der Ostersonntag. Der Mond wird durch den Hasen symbolisiert, auch unser Märchen vom Hasen und dem Igel basiert hierauf. Man kann im Bild des Vollmondes auch tatsächlich, mit etwas Phantasie, einen Hasen erkennen, in unseren Breiten liegt er schräg auf dem Kopf. Ein bisschen Wein kann vermutlich nicht schaden, um dem nachzuhelfen...

  3. Christliches Symbol des Osterfestes ist das Lamm. Der Osterhase könnte von einem mehr als schlecht gezeichneten Schaf bzw. einem "verbackenen" Osterlamm herstammen. Dies erklärt zwar den Hasen, aber nicht den Grund, warum er die Eier bringt.

  4. Das städtische Bürgertum entwickelte ab etwa 1700 den Brauch des Ostereiersuchens. Oft erwähnt wird die Möglichkeit einer "städtischen" Entwicklung des Osterhasens als Erklärung für die Kinder, wo die Eier herkämen. Stadtkinder des 18. Jahrhunderts hatten anscheinend Probleme mit dem Auseinanderhalten von Hasen und Hennen...

  5. Eine Überlieferung besagt, dass ein Schuldner, der seinem Gläubiger alles zurückzahlen konnte, einem Hasen gleicht, der nun nicht mehr von den Hunden gehetzt würde. Wobei mit Schuldnern diejenigen Bauern gemeint waren, die ihren Lehnsherren meist am Gründonnerstag Abgaben, beispielsweise in Form von Naturalien, meist Eiern, leisten mussten.

Kleine Umfrage an dieser Stelle, welche Erklärung liegt denn bei Euch vorn?

Zum Abschluss: Wer hätte gedacht, dass der Osterhase nicht der einzige Überbringer der Ostereier ist? In der Schweiz diente der Kuckuck als Eierlieferant. In Teilen von Westfalen und Hessen hat der Fuchs, in Thüringen der Hahn diese Aufgabe übernommen.

Na dann, fröhliche Eiersuche!


Monday, April 10, 2006

Some books make you dream and some bring you closer to reality

This is the closing note in Paulo Coelho’s book “Eleven Minutes”.

"Eleven Minutes tells the story of Maria, a young girl from a Brazilian village, whose first innocent encounters with love leave her heart-broken. She becomes convinced that she will never find true love, instead believing that 'Love is a terrible thing that will make you suffer...' A chance meeting in Rio takes her to Geneva, where she dreams of finding fame and fortune yet ends up working the streets as a prostitute."

Sounds like a cliché? Well, keep on reading!

"In Geneva, Maria drifts further and further away from love while at the same time developing a fascination with sex. Eventually, Maria's despairing view of love is put to the test when she meets a handsome young painter. In this odyssey of self-discovery, Maria has to choose between pursuing a path of darkness, sexual pleasure for its own sake or risking everything to find her own 'inner light' and the possibility of sacred sex, sex in the context of love."

So, why am I writing all that here?

I don't really intent to start a debate about sex in the context of love versus sex without love; partly because I am still making up my mind about it. But Coelho's book deals with this subjext in a very refreshing manner. He explores the spiritual nature of sex and love and invites us to do the same. So, I just thought I share this reading experience with you and put some of his thoughts up here as they provide quite interesting material for discussion. Maybe we should have a debate about this after all?

Here are some of his words about the book:

"It took me a long time to learn that the coming together of two bodies is more than just a response to certain physical stimuli or to the survival instinct of the species. We forget that sex is a manifestation of a spiritual energy called love.

If you give yourself entirely, you will break through any mental block your partner may have, however impenetrable, because the act of giving yourself means: 'I trust you.' At that moment, real sexual energy comes into play, and that energy exists not only in those areas we term the erogenous zones. It spreads throughout the whole body, into every hair and every pore. Every millimetre is now emanating a different light, one that is recognised and absorbed by the other body.

We must become aware that, when two bodies meet, they are walking together into unknown territory."


Food for thoughts...

Wednesday, April 05, 2006

Who would have thought..

.. that East Germany is/was the country with the highest proportion of atheists?

According to an opinion survey, 88% of the East Germans are atheists. This is almost three times as much as the countries with the second and third highest proportion of atheists, Slovenia and Russia with about 30%. For comparison, only about 12% of the West Germans are atheists.

Three interesting questions arise:

1) How come that the East German population out of the entire world population is the only one with almost all being atheists? How did we all become nonbelievers?...

2) Why that huge gap between East and West Germany? Was that the same before 1945?

3) The study was done in 1991. I'd like to know whether the results still hold today.


More related thoughts here:

Sunday, April 02, 2006

Aus Lauffieber wird Laufsucht

Und mal wieder die Laufschuhe zugeschnuert und losgelaufen; inmitten 15,000 weiterer laufbegeisterter Leute. Der Cherry Blossom 10m Lauf ist recht spektakulaer, schon allein wegen all den Kirschbaeumen, die heute in vollster Bluete standen. Wenn man dann auch noch die schnellsten 10 Meilen seiner Laufgeschichte laeuft, kann man sich eigentlich nicht viel mehr wuenschen, als fuer den Rest diesen sonnigen Sonntag die Fuesse hochzulegen und zu entspannen. :)